Focus.de berichtet: Gemeinde Lehre und Cremlingen bieten zukünftig Meldoo an

Neue „Meldoo App“: Lehre und Cremlingen tauschen sich aus.
Mit der so genannten „Meldoo App“, über die Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel Schäden an kommunalen Wegen melden können, geht die Gemeinde Lehre inzwischen einen ganz neuen Weg der Bürgerbeteiligung.

Damit diese nicht an Ortsgrenzen enden, kooperiert sie dabei auch mit der Gemeinde Cremlingen (LK Wolfenbüttel). Jetzt trafen sich Vertreter beider Gemeinden zu einem ersten Erfahrungsaustausch.

In beiden Gemeinden läuft noch die Testphase des neuen Programms. „Wir haben aber jetzt schon gute erste Erfahrungen sammeln können“, zeigen sich die Bürgermeister Andreas Busch aus Lehre und Detlef Kaatz aus Cremlingen zufrieden. Darüber freut sich auch Hadi Ghorashi, geschäftsführender Gesellschafter der leanact GmbH aus Braunschweig, die die App als so genanntes Start-up-Unternehmen entwickelt hat. „Übrigens speziell für die Bedürfnisse von Kommunen“, betont er.

Als nächster Schritt sei es wichtig, die App und ihre Möglichkeiten noch bekannter zu machen. „Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger Zweck und Nutzen von Meldoo kennen, kann die App auch leben“, betont Kaatz. Dabei wollen die beiden Kommunen auch im aktiven Austausch bleiben. „Ich denke, wir können von den Erfahrungen des jeweils anderen nur profitieren“, ergänzt Busch.

Die App mit dem Namen „Meldoo“ kann jede/r ganz einfach auf sein Smartphone herunterladen – und künftig bei Stolperstellen in Fußwegen, defekten Straßenlampen oder ähnlichem direkt ein Foto schießen, den Standort über GPS erfassen und die Informationen absenden. „Der jeweilige Fachbereich im Rathaus wird sich des Schadens dann schnellstmöglich annehmen, ihn beheben – und natürlich auch eine Rückmeldung geben“, betont Sven Müller, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice in Lehre. Übrigens. Auch, wer kein Handy hat, soll künftig profitieren: eine Meldung über „Meldoo“ ist im Bereich „Bürgerservice“, Unterpunkt Schäden melden“ auch über die Gemeindeseite www.lehre.de möglich. Hier müssen Foto und Standort dann allerdings manuell hochgeladen bzw. eingegeben werden.

Zum kompletten Focus-Bericht geht es hier.